SpVgg Grünbach-Falkenstein e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Sparkassenvogtlandklasse, 14.ST

Grünbach-Falkenstein   SG Stahlbau Plauen
Grünbach-Falkenstein 2 : 1 SG Stahlbau Plauen
(1 : 1)
1.Mannschaft   ::   Sparkassenvogtlandklasse   ::   14.ST   ::   30.11.2019 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Christian Mohaupt, Leon-Cornell Müller

Assists

2x Dustin Dick

Zuschauer

45

Torfolge

1:0 (15.min) - Leon-Cornell Müller (Dustin Dick)
1:1 (26.min) - SG Stahlbau Plauen
2:1 (65.min) - Christian Mohaupt (Dustin Dick)

Spielbericht

Der letzte Spieltag der Fußball-Vogtlandklasse vor der Winterpause war ein besonders torreicher. 32-mal lag der Ball im Netz. Das lag zum einem daran, dass erstmals alle zwölf Mannschaften antreten mussten, aber zum anderen auch an sehr torreichen Begegnungen. Allen voran Herbstmeister Neumark, der den Spitzenplatz mit einem satten 7:0 über Aufsteiger Plauen Nord verteidigte.

Sogar achtmal klingelte es in Oelsnitz, wo Aufsteiger Wildenau der Landesklasse-Reserve des SV Merkur ein 4:4 abtrotzte. Wildenau führte sogar mehrfach im Spiel, drohte aber, nach dem Doppelschlag der Oelsnitzer Rau und Rödel (88., 89.) mit leeren Händen heimzufahren. Doch Leders Treffer in der Nachspielzeit rettete einen Punkt.

Der könnte unter Umständen wichtig werden, denn der VfB Lengenfeld beendete sein Horrorjahr mit einem Erfolgserlebnis. Nach dem Abstieg aus der Vogtlandliga und einer Hinrunde ohne Sieg platzte am ersten Adventswochenende der Knoten. Und das gleich deutlich mit dem 4:1 beim FSV Bau Weischlitz. Mit krassen Torwartfehlern und einem Foul im Strafraum, das zum Elfmeter und dem 2:0 führte.

Concordia Plauen bleibt nach dem 2:1-Sieg im Spitzenspiel bei der SpVgg Heinsdorfergrund hartnäckigster Verfolger der Neumarker. Die Torjäger Naemt und Zaim sorgten mit ihren Treffern dafür, dass der Rückstand auf den Spitzenreiter bei drei Punkten bleibt.

Weitere drei Zähler dahinter steht jetzt Grünbach-Falkenstein, das beim 2:1 mit der personell auf dem letzten Loch pfeifenden SG Stahlbau Plauen mehr Mühe als gedacht hatte. Bei Stahlbau saß neben dem Ersatztorwart und Trainer Florian Möckel nur noch ein Wechselspieler auf der Bank.

Der VFC Adorf, einst für seine Auswärtsstärke gefürchtet, weckte mit dem 5:1 in Kürbitz Erinnerungen an frühere Tage. Der Sprung auf Platz 5 der Tabelle war der verdiente Lohn.

 

Facebook:

 

15:45 Uhr hörte man am vergangenen Samstag zwei Trainer ganz leise seufzen „na Gott sei Dank ist endlich Winterpause“. Sowohl unsere Gäste aus Plauen, als auch unser Team waren auf den letzten Metern 2019 stark gebeutelt durch Verletzungen und Ausfällen. An dieser Stelle bereits „Gute Besserung“ allen verletzten Akteuren beider Farben.

Das Spiel begann schwunglos. Wenig Ideen, wenig Zwingendes - beide Teams neutralisierten sich. Umso überraschender fiel das 1:0 durch unseren Leon-Cornell Müller nach Ecke. Wir beglückwünschen unseren Youngster für sein erstes Pflichtspieltor in den Männern! Das Spiel waberte in der Folgezeit so vor sich hin. Angriffe auf beiden Seiten, wobei die Stahlbauer optisch mehr Druck entwickelten. Da unserer Defensive die nötige Entlastung fehlte, nutzen unsere Gäste einen leichtfertigen Ballverlust im Spielaufbau zum Ausgleich. Wenig Spielerisches ließ in dieser Phase das Spiel einem Tennismatch ohne Netz gleichen (hin her hin her her hin). Gegen Ende der ersten Hälfte entwickelten unsere Jungs dann eine Druckphase. Auch wenn der geneigte Fan bei einem Foul an unserem Leon-Cornell Müller einen Elfmeter gesehen haben will, so blieb der Pfiff aus. „Ausgleichende Gerechtigkeit“- auch Plauen sah im Spiel einen Strafstoß für die eigenen Farben, jedoch blieb auch hier der Pfiff aus.

Die ersten Minuten in Hälfte zwei waren geprägt von einem Hin und Her beim Thema Ballbesitz, was regelmäßig zu Abschlussversuchen für beide Teams führte. Ab 60. Minute verstärken unsere Männer dann den Druck aufs gegnerische Tor. Folgerichtig - wenn auch abermals aus einem Querschlägern resultierend- erzielte unser Berti (Christian Mohaupt) unser zweites Tor. Unsere Gäste gaben in der Folgezeit nicht auf, ackerten weiter um den Ausgleich zu erzielen. Sich häufenden Ungenauigkeiten im Aufbauspiel ermöglichen Chancen für unseren Gegner. Man sprach bereits vom „Betteln um den Gegentreffer“. Doch trotz einer hektischen Schlussphase holperten unsere Jungs den wichtigen Sieg über die Zeit.

Da der Autor dem Event selbst nicht beiwohnte, stützt sich der Text auf das Gesehene und Beschriebene unserer Sportfreunde Sebastian Otto und Lukas Röder - ❤️-lichen Dank für eure Mühen!


Quelle: Freie Presse